Rockhampton, Bundaberg, Hervey Bay, Noosa

27 07 2008

Um den Abend doch noch sinnvoll zu gestalten sind Mutti und ich vorgestern ins Kino gegangen. Wir haben uns „Mamma Mia“ angeschaut. Das war wahrscheinlich der beste Film, den wir uns auf Englisch anschauen konnten, denn es gab viele Gesangseinlagen und die Handlung war gut verständlich.

Morgens sind wir wieder losgefahren. Zuerst sind wir in Gladstone gelandet. Dieser Ort war schon freundlicher als die vorherigen, aber ich wollte trotzdem schnellstens weiter Richtung Süden.

Als nächstes kamen wir nach Bundaberg. In Bundaberg befindet sich die größte und populärste Rum-Destille Australiens. Wir beschlossen an einer Führung teilzunehmen. Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde und danach durften wir noch zwei Getränke mit Rum zu uns nehmen. Nach diesen Getränken (ich musste noch eins von Mutti übernehmen), wurde ich sehr müde. Zum Glück kamen wir bald in Hervey Bay an, wo wir die Nacht verbrachten. Hervey Bay ist bekannt für seine vielen Pubs und Backpacker (steht im Lonely Planet), doch diese habe ich leider nicht gefunden. Trotzdem ist es ein schöner Ort.

Aufgrund des schlechten Wetters sind wir heute schon wieder morgens aufgebrochen, obwohl wir einen Tag Vorsprung haben. Wir haben noch schnell einen kleinen Spaziergang durch den Hafen von Hervey gemacht und sind dann weitergefahren. Kurz gehalten haben wir in Maryborough. Dort sind wir eine Runde durch den Park gelaufen und haben uns die Innenstadt angeschaut.
Dann ging es weiter nach Noosa. Dieser Ort ist eigentlich eher teuer und voll von Touristen, aber es gibt auch ein paar günstigere Hotels.


Mutti und ich haben einen Abstecher in den Nationalpark unternommen, haben ein paar Fotos vom Strand gemacht, sind die Strandpromenade abgefahren und haben uns dann auf Zimmersuche begeben.
Zuerst haben wir in einem Backpacker-Hotel gefragt. Dieses hatte auch ein günstiges Zimmer für uns, doch wir hätten erst durch ein anderes Mehrbett-Zimmer laufen müssen, um zu unserem zu gelangen und das war uns dann doch etwas zu viel Nähe zu den anderen Bewohnern. Also haben wir uns schnell auf den Weg zur Touristeninformation gemacht. Dort hat uns eine sehr freundliche Dame ein Appartement besorgt. Das Appartement ist günstiger als viele der Cabins die wir hatten und bestens ausgestattet. Wir haben eine moderne Küche, ein Wohnzimmer und ein wirklich schönes Bad. Aufgrund dessen haben wir gleich zwei Tage gebucht und haben morgen einen Tag zur Entspannung.





Von schlechtem Wetter in Townsville bis keiner Stimmung in Rockhampton

25 07 2008

Vorgestern war leider ein sehr verregneter Tag. Irgendwie schaff ich es immer den deutschen Regen mit auf den trockensten Kontinent zu bringen.

Mutti und ich sind wieder früh losgefahren. Zuerst haben wir noch eine Runde durch Port Douglas gedreht und sind dann weiter gefahren nach Mission Beach. Dies ist eigentlich ein sehr schöner Ort mit vielen Ferien-Domizilen und einem ellenlangen weißen Sandstrand, doch der Regen machte den sehr freundlichen Ort doch etwas ungemütlich, deswegen sind wir gleich weiter gefahren. Unser Ziel war Townsville. Auch hier hat es nicht aufgehört zu regnen. Auf einem Campingplatz haben wir uns dann ein „Cabin“ gemietet. Ein „Cabin“ ist eine kleine Hütte auf einem Campingplatz, meistens mit Küche und Klimaanlage. In dieser Hütte konnten wir uns zumindest gut bewegen während es geregnet hat und wir konnten uns etwas kochen, denn ich wollte endlich mal wieder warm essen.

Gestern war es dafür schön sonnig. Mutti und ich sind erst noch einmal nach Townsville rein gefahren und haben uns die City bei schönem Wetter angeschaut. Jetzt hat mir die Stadt auch sehr gut gefallen.

Dann sind wir weiter gefahren nach Airlie Beach. Das ist ein sehr touristischer Ort, aber wunderschön. Wir haben uns wieder ein Cabin gemietet. Diesmal ein teureres mit eigenem Bad.

In Airlie Beach gibt es ein sehr schönes Backpacker Hotel und nette Bars. In der Backpacker-eigenen Bar habe ich ein Bier getrunken und die Atmosphäre genossen, die die vielen jungen Australienbegeisterten verbreiten. Außerdem haben wir uns den Sonnenuntergang am Strand angeschaut.

Danach sind wir zurück auf den Campingplatz gefahren und ich habe mir den Sternenhimmel angeschaut. Der australische Sternenhimmel ist unbeschreiblich für jemanden der ihn noch nie gesehen hat, denn es gibt in der südlichen Hemisphäre viel mehr Sterne als in der nördlichen und das ist ein bezaubernder Anblick.

Über den heutigen Tag ist nicht so viel zu sagen. Wir hatten uns als Ziel Mackay vorgenommen, was sich aber als sehr verlassen herausstellte. Daraufhin sind wir weitergefahren nach Sarina Beach. Dieser Ort war sehr schön, aber leider auch etwas einsam. Deshalb sind wir 200 km weitergefahren nach Marlborough. Marlborough sieht nur leider in Wirklichkeit um einiges kleiner aus als auf der Karte. Es hat geschätzt 500 Einwohner und einen Campingplatz am Highway. Also haben wir beschlossen einen Zwischenstopp auszulassen und direkt nach Rockhampton zu fahren. Rockhampton ist auch nicht das, was ich mir unter einer großen Stadt vorgestellt habe und einen Stadtkern gibt es auch nicht wirklich, aber es wurde langsam ziemlich spät und nachts ist es ziemlich gefährlich auf

australischen Straßen und so haben wir uns hier niedergelassen für die Nacht. Hier gibt es auch einen Big4-Campingplatz, die eigentlich immer sehr sauber und ordentlich sind, doch heute haben wir irgendwie Pech, denn das Cabin ist mit Abstand das Schlechteste das wir uns bis jetzt gemietet haben.

Aber zumindest das Wetter war heute gut, obwohl man doch merkt, dass wir nach Süden fahren, denn es wird immer kälter.