Von Noosa nach Brisbane

29 07 2008

Nachdem wir unser Appartement bezogen hatten, haben sich Mutti und ich erst einmal unter das Volk gemischt. Zuerst haben wir nichts Wirkliches gefunden, nur feine Restaurants, die nicht so ganz zu unserer Abendplanung passten. Auf der Suche nach Internet sind wir dann in das Jugendhotel „YHA Noosa“ gestolpert. Das „YHA Noosa“ ist laut Lonely Planet immer voll und man soll vorab online reservieren. Das stimmt! Es ist ein wirklich schönes Backpacker-Hostel und auch an diesem Tag war es voll ausgebucht. Zu unserer Enttäuschung war kein Internet verfügbar, aber das hatten wir eh schon wieder vergessen, als wir die Hotelbar entdeckten. Nichts Besonderes und etwas teuer, aber es war die schönste Bar, die wir gefunden hatten und passte definitiv in unsere Abendplanung. Nach einem kühlen Getränk machten wir uns wieder auf den Fußweg nach Hause.

Dass ich nicht im Internet war störte mich aber doch etwas, also begab ich mich mit meinem Laptop bewaffnet auf die Suche und wurde fündig. Neben einem Hotel gab es einen Hotspot. Mutti und ich machten uns dann mit dem Auto auf den Weg und saßen wie ein paar Hacker neben dem Hotel im Auto und nutzen die Internetverbindung, die sehr teuer war.

Es muss für die Passanten ein sehr kurioser Anblick gewesen sein, denn wir saßen mit einer Stirntaschenlampe vor dem Laptop, da der Bildschirm von Muttis Laptop nach einem Sturz sehr dunkel ist und meines keine Verbindung bekommen hat.

Aber naja, den Stress geh ich ja gerne ein, damit ihr auf dem Laufenden bleibt. Mir sind keine Kosten und Mühen zu hoch, um diesen Blog aktuell zu halten!!!!!

An dem nachfolgenden Tag konnten wir das erste Mal ausschlafen. Das hieß in meinem Fall halb zehn morgens, weil Mutti frühstücken wollte.

Der Tag verlief ziemlich gemütlich, denn nach den langen Autofahrten wussten wir gar nicht, wie wir den Tag füllen sollten. Letzen Endes bestand der Tag aus einkaufengehen, Sightseeing aus dem Auto, Kaffee trinken und essen, aber das war auch mal bitter nötig.

Abends sind wir dann in ein Irish Pub gegangen, den wir im Einkaufszentrum bemerkt hatten.

Das Pub war voll von einheimischen die irgendein lustiges spiel spielten, dass wir nicht ganz durchblickten.

Am nächsten morgen ging es wieder weiter Richtung Brisbane, wo ich jetzt gerade sitze. Auf dem Plan steht jetzt noch eine Sightseeingtour und dann packen, denn morgen geht es für Mutti wieder nach Hause und für mich nach Armidale, wo ich das erste mal auf meine Gastfamilie treffen werde.

Die Spannung steigt!!!!





Rockhampton, Bundaberg, Hervey Bay, Noosa

27 07 2008

Um den Abend doch noch sinnvoll zu gestalten sind Mutti und ich vorgestern ins Kino gegangen. Wir haben uns „Mamma Mia“ angeschaut. Das war wahrscheinlich der beste Film, den wir uns auf Englisch anschauen konnten, denn es gab viele Gesangseinlagen und die Handlung war gut verständlich.

Morgens sind wir wieder losgefahren. Zuerst sind wir in Gladstone gelandet. Dieser Ort war schon freundlicher als die vorherigen, aber ich wollte trotzdem schnellstens weiter Richtung Süden.

Als nächstes kamen wir nach Bundaberg. In Bundaberg befindet sich die größte und populärste Rum-Destille Australiens. Wir beschlossen an einer Führung teilzunehmen. Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde und danach durften wir noch zwei Getränke mit Rum zu uns nehmen. Nach diesen Getränken (ich musste noch eins von Mutti übernehmen), wurde ich sehr müde. Zum Glück kamen wir bald in Hervey Bay an, wo wir die Nacht verbrachten. Hervey Bay ist bekannt für seine vielen Pubs und Backpacker (steht im Lonely Planet), doch diese habe ich leider nicht gefunden. Trotzdem ist es ein schöner Ort.

Aufgrund des schlechten Wetters sind wir heute schon wieder morgens aufgebrochen, obwohl wir einen Tag Vorsprung haben. Wir haben noch schnell einen kleinen Spaziergang durch den Hafen von Hervey gemacht und sind dann weitergefahren. Kurz gehalten haben wir in Maryborough. Dort sind wir eine Runde durch den Park gelaufen und haben uns die Innenstadt angeschaut.
Dann ging es weiter nach Noosa. Dieser Ort ist eigentlich eher teuer und voll von Touristen, aber es gibt auch ein paar günstigere Hotels.


Mutti und ich haben einen Abstecher in den Nationalpark unternommen, haben ein paar Fotos vom Strand gemacht, sind die Strandpromenade abgefahren und haben uns dann auf Zimmersuche begeben.
Zuerst haben wir in einem Backpacker-Hotel gefragt. Dieses hatte auch ein günstiges Zimmer für uns, doch wir hätten erst durch ein anderes Mehrbett-Zimmer laufen müssen, um zu unserem zu gelangen und das war uns dann doch etwas zu viel Nähe zu den anderen Bewohnern. Also haben wir uns schnell auf den Weg zur Touristeninformation gemacht. Dort hat uns eine sehr freundliche Dame ein Appartement besorgt. Das Appartement ist günstiger als viele der Cabins die wir hatten und bestens ausgestattet. Wir haben eine moderne Küche, ein Wohnzimmer und ein wirklich schönes Bad. Aufgrund dessen haben wir gleich zwei Tage gebucht und haben morgen einen Tag zur Entspannung.