Midwinter-Festival

25 06 2009

So, die letzte Woche meiner Zeit in Australien ist angebrochen! Am 01. Juli geht es los Richtung Heimat und am 02. Juli komme ich um 6 Uhr morgens mit der Qantas in Frankfurt an.

Das vorletzte Wochenende war leider, leider sehr langweilig. Ich denke mal, ich bin es leid immer in die selben Pubs zu gehen. Dafür fing es am Montag ganz entspannt an. Meine einzige Arbeit war Grillen. Bei uns wird momentan ein neuer Spielplatz gebaut und ich musste die ganze Woche für die Bauarbeiter Würstchen grillen.

Dienstag wurde es ein bisschen stressiger, weil ich außer zu Grillen den Arbeitern beim Betonschieben helfen musste. Insgesamt schoben wir 2,8 Tonnen über den unwahrscheinlich matschigen Boden. Zu zweit!

Abends stand das Midwinter-Festival an. Das ist unser Winter-Festival an der Schule und sollte eigentlich am kürzesten Tag des Jahres stattfinden, doch hier wird es immer in der Woche vor den Ferien gefeiert. Wegen mir wurde der Termin nochmal ein bisschen verschoben, weil ich sonst schon weg wäre.

Midwinter Festival

Midwinter Festival

Lagerfeuer

Lagerfeuer

Ich hatte dort einen sehr schönen Abend. Die Kinder hatten Laternen gebastelt und machten einen Spirallauf und die 6. Klasse veranstaltete traditionsgemäß eine Feuershow. Danach machten wir noch ein großes Feuer und viel zu Essen.
Mittwochs hauten die Arbeiter schon ab, da sie schneller waren als gedacht und keine Materialien mehr hatten, was für mich bedeutete, dass ich anfangen konnte zu streichen. Grillen musste ich trotzdem weiterhin, denn die Kinder fanden ihre Wurst mittags richtig, richtig gut.





German Night

19 06 2009

Die letzten Wochen dreht sich in der Schule alles um das Fertigstellen meiner Jobs, denn langsam kommt Abschiedsstimmung auf. Also baue ich weiter an meiner Mauer, welche schon fast fertig ist, und arbeite soviel an den Regenrinnen wie nur möglich.

Die fast fertige Mauer

Die fast fertige Mauer

Am Freitag haben Judy und ich sogar schon unsere Abschiedsparty gehabt. Dafür wurden alle Angestellten der Schule zu Sue, der Kindergärtnerin, eingeladen. Dort feierten wir die “German Night”. Deutsch waren aber nicht nur Judy und ich, sondern auch das Essen und Trinken. Für diesen Anlass kochten Judy und ich schon morgens kräftig und machten einen Apfelstrudel, Kaiserschmarrn und Glühwein. Zu essen gab es außerdem noch Kartoffelsuppe, Krautwickel, Zwiebelkuchen und Schweinefleisch mit Sauerkraut.

Alles in allem ein sehr gelungener Abend. Der absolute Renner war natürlich der Glühwein, den die Australier, trotz unserer häufigen Warnungen, nicht wirklich einschätzen konnten. Zum Schluss wurde es sehr traurig, weil Reden zu unseren Ehren gehalten wurden und uns privat noch einmal jeder sagte, wie sehr er uns vermissen würde.

Um den Abschiedsschmerz zu lindern, überredete ich Elliot nach Deutschland zu kommen. Also fingen wir gleich an zu planen. Nach mehreren Rückziehern von Elliot beschlossen seine Mutter und ich für ihn zu buchen. Wir fanden ein Angebot in der Zeitung und eine Stunde später war Elliot für sechs Wochen Europa gebucht. Jetzt kann ich wirklich heim kommen, denn ich habe mir ein Stück Australien über Weihnachten gesichert ;)





Wochenende in Moree

11 06 2009

Am letzten Wochenende kam wieder ein bisschen Aufregung in mein Leben. Nachdem ich die letzten zwei Wochen damit verbracht hatte meine Mauer weiter zu bauen und die Regenrinnen zu dichten, fuhr ich mit Phillip, Jo und Judy für Samstag und Sonntag nach Moree. Moree ist die Stadt, in der Jo und Phil sich kennen gelernt und geheiratet haben und Elliot und Tegan geboren sind. Zudem wohnt Phillips große Familie dort. Die Stadt ist hauptsächlich bekannt für ihre Baumwollproduktion und die heißen Quellen.

Am Samstagmorgen ging es früh los. Wir waren den ganzen Vormittag unterwegs und kamen gegen Mittag in Moree an. Von dort fuhren wir noch eine gute halbe Stunde weiter zu einer Farm, wo an diesem Tag Picnic-Rennen war. An diesem Pferderennen dürfen nur Amateurpferde und -jockeys teilnehmen. Judy und ich schauten uns die Rennen an und nutzten die Zeit dazwischen zum Biertrinken – wie alle Australier.

Endspurt

Endspurt

Gegen 18 Uhr war die Veranstaltung zu Ende und wir fuhren zu Phils älterem Bruder Chris. Dort schwatzten wir ziemlich lang, aßen und schwatzten noch ein bisschen mehr.

geschafft!

geschafft!

Phil's Stand

Phil's Stand

Bei den Gesprächen kamen auch sehr interessante Sachen ans Licht, wie zum Beispiel, dass Jo sehr stark mit dran beteiligt war, dass ich von der Farm ausziehen musste und deswegen bei ihr unterkam.

Gegen 22 Uhr gingen Judy und ich in ein Pub, doch da war nicht viel los, weil gleichzeitig eine Party auf der Rennstrecke stattfand. So fuhren Judy und ich bald wieder zurück.

Am nächsten Morgen gingen wir mit Joanne in die warmen Bäder und ließen den Tag gemütlich beginnen, denn dort sprudelt ca. 45°C warmes Wasser frisch aus der Erde.

Markets

Markets

Gegen Mittag statteten wir den Markets einen Besuch ab. Nach einer privaten Stadtrundfahrt mit Chris schlenderten Judy und ich kurz durch die sehr kleine, aber hübsche Innenstadt und bereiteten uns auf die Heimfahrt vor.

Der Park von Moree

Der Park von Moree

Daheim fiel ich todmüde ins Bett. Montags konnte ich mich zum Glück den ganzen Tag ausruhen, weil Feiertag war (Queens Birthday).

Bank

Bank