Nach meinem Geburtstag ging es mittwochs gleich weiter mit Elliots Geburtstag. Dieser Anlass wurde natürlich auch wieder gefeiert. Dieses Mal waren mehr als 20 Leute eingeladen und es gab ein großes Buffet mit dem Schwerpunkt auf Lasagne.
Dazu wurde wieder in bisschen getrunken und danach fuhren Elliot, seine Kumpels, Judy und ich noch zum Bistro in die Uni, wo eine Party stattfand.
Am nächsten Tag weigerte ich mich in die Schule zu gehen. Ich hatte zwar nicht so arg viel getrunken, aber mir hing die Schule ganz einfach zum Hals raus. Also beschloss ich Phillip im Garten zu helfen. Das passte Jo zwar gar nicht, aber es war eigentlich Teil der Abmachung. Außerdem weiß ich nicht welches Pferd sie momentan reitet, aber sie will mich nur noch an der Schule arbeiten sehen und das so viel wie möglich.
Freitags fuhren wir als Teil von Elliots Geburtstagsgeschenkes nach Minnie Waters in unser Ferienhaus. Mit uns kamen Elliots Freunde Pat, Ewan und Damien und wir hatten einen wunderschönen Samstag am und im Meer.
Sonntags mussten wir leider schon heimfahren, da Damien 21 wurde und wir wieder eingeladen waren.
Es wurde erneut gut gegessen, viel geredet und genauso viel getrunken. Ich ging schon um 21 Uhr heim, da ich von dem Geburtstagsmarathon und dem aufregenden Wochenende ziemlich müde war und fiel sofort in mein Bett.
Die Arbeitswoche begann montags zum Glück entspannend, da alle Kinder schwimmen waren. Ich blieb mit Judy in der Schule. Dafür hatte sich Jo eingesetzt, damit wir „hart arbeiten“ konnten. Ich sah das mit dem Arbeiten allerdings nicht so eng und das zurückgebliebene Office-Team noch viel weniger.
Dienstags durfte ich mit Bobs Klasse Crépes machen, die wir in der Morning-Tea-Zeit verkauften. Der Erlös ging an die Opfer der Buschfeuer in Viktoria.
Am Mittwoch musste ich nur einen halben Tag arbeiten, denn Lynn hatte mich zum Glück gefragt, ob ich mit ihrer Klasse auf einen Spaziergang kommen würde. Jo’s Klasse war auch dabei und mir wurde erklärt, dass ich am darauffolgenden Donnerstag wieder in der Schule arbeiten müsse und keinen Tag bei ihr zu Hause arbeiten würde.
Nachmittags redete Phillip noch mit mir und sagte, dass ich wahrscheinlich ab jetzt immer in der Schule arbeiten solle, da es nicht genug Arbeit für mich im Haus gäbe und die Arbeit in der Schule eh nicht so hart wäre.
Irgendwie scheint Jo auf den Trichter gekommen zu sein, dass ich den schulfreien Tag nur zum Ausschlafen nutze, was definitiv nicht der Fall ist. Ich finde es nur recht angenehm, etwas Abwechslung in meiner Arbeit zu haben. Das muss ich auf jeden Fall demnächst noch klar stellen.
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