Der anthroposophische Crashkurs
3 07 2008So langsam geht alles ganz schnell. Vorgestern bin ich nach Wuppertal-Beyenburg gereist, wo ich nun in der Sozialakademie Wuppertal mein Vorbereitungsseminar zu meinem Freiwilligen Sozialen Jahr absolviere. Hier verbringe ich jetzt die Zeit mit allen, die gleichzeitig ihr FSJ mit mir in aller Welt beginnen.
In den letzten zwei Tagen haben wir Organisatorisches besprochen und mit einem Crashkurs in die anthroposophische Erziehungskunst und Heilpädagogik angefangen.
Im weiteren Verlauf werden wir uns noch zwei Tage mit interkultureller Kommunikation beschäftigen und eine Kanutour unternehmen. Dann folgen noch zwei Tage mit dem Inhalt der rechtlichen Seite und drei Tage Hospitation in einer ähnlichen Einrichtung, wie unserer Dienststelle.
Die Seminare finden im Bahnhof von Beyenburg statt, welcher im Besitz der Sozialakademie Wuppertal ist. Untergebracht ist ein Teil der Gruppe im Bahnhof selbst, zwei weitere Teile haben gemütliche Wohnungen im Ort. Versorgt werden wir mittags und abends sehr gut durch die Cafeteria der Sozialakademie, morgens essen wir in unserer Wohnung.
Natürlich wollten wir auch die Umgebung besser erkunden, in der wir jetzt 17 Tage lang leben, doch leider mussten wir feststellen, dass Wuppertal-Beyenburg um einiges kleiner ist als die Dörfer oder Städte, in denen wir leben. So gibt es in diesem Ort nur einen Supermarkt, der leider während unserer Freizeit geschlossen hat. Alle Restaurantbesitzer sind momentan in Urlaub und so bleiben uns hier leider nur noch eine Eisdiele, ein Kiosk und eine Apotheke. Um in den nächsten Supermarkt zu gelangen müssen wir zehn Minuten mit dem Auto in den nächsten größeren Ort fahren. Dafür gibt es hier einen Stausee, an dem wir unsere Abende verbringen können und die Ortschaft ist von der Erscheinung sehr schön und freundlich.
Spaß macht das Seminar natürlich trotzdem, gerade weil wir Seminarteilnehmer uns sehr gut verstehen und uns in jeder freien Minute über die Vorfreude und auch über die Bedenken des Auslandsjahres austauschen können.
Zum Beispiel nehmen mit mir noch fünf andere Jugendliche teil, die nach Australien gehen werden. Wir sind schon kräftig am Kontakte knüpfen, um eventuelle Übernachtungsmöglichkeiten bei Reisen klar zu machen.
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Tags : Bahnhof Beyenburg, Sozialakademie Wuppertal, Vorbereitungsseminar
Kategorien : Vorbereitung
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